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Nordnorwegen, Tufjord Brygge, Barentssee / Nordmeer - die große Reise im August 2025 - Skandinavien

Unsere große Reise nach Nordnorwegen, was für ein Erlebnis! Angeln, Natur erleben, Skandinavien kennenlernen. Mit Menschen unterwegs sein, neues Terrain betreten, Fische fangen, von denen man vorher nur geträumt hat.
Vieles ist wahr geworden, in Erfüllung gegangen. Meine, unsere Erwartungen an vielen Stellen, Tagen, Momenten mit Sicherheit auch übertroffen.
Wenn man 19 Tage unterwegs ist, mit dem Auto, der Fähre, dem Boot, zu Fuß, erlebt man automatisch viel. Jeder Moment dieser Reise führte uns in eine andere Region, immer durch unbekanntes Gebiet. Weil wir offen waren für all das Neue ist es zu vielen tollen Momenten und Erfahrungen gekommen, alles davon haben wir aufgesogen.
Aber nun genug "gesülze", jetzt mal die Fakten zu unserer Reise... Aber Achtung: Diesmal wird der Bericht etwas länger, den vielen Erlebnissen geschuldet!
Lars und ich mit dem Auto (MB Vito) unterwegs, mit dem Gepäck der 8 Gäste, die uns Ihre 7 Urlaubstage, diese besondere vor allem anglerische Erfahrung, anvertraut haben.
Sonntags Start in Ahlen, Zwischenstopp in Berlin um den Großteil des Gästegepäcks aufzugabeln, weiter Richtung Hamburg. Dort treffen mit Lars und direkt weiter nach Travemünde. Am größten deutschen Ostseehafen auf die "Finnmaid" der Finnlines Reederei (Buchbar über das Banner HIER), die uns in entspannten 32 Stunden nach Helsinki bringt. Eine absolut zu empfehlende Fährreise quer über die Ostsee, mit toller Kulinarik, Sauna & Co. an Bord. Mehr Erholung geht nicht!
Dienstagfrüh in Helsinki und von dort quer durch das Wald- & Seenland 1000km Richtung Polarkreis.
[Wer ein kleineres Fahrzeug fährt, dem sei der Autozug nach Rovaniemi zu empfehlen, guter Tipp von der Familie Richter - Danke!]
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich kann mich nicht sattsehen an dieser skandinavischen Weite!
Am späten Abend einfaches Nachtlager, aber bereits mit einem Beutel voller Pilze und vielen Beeren aus der Hand. Die erstaunlichen Rentiere säumen von nun an unseren Pfad.
Mittwoch wird in der Finnmark zum ersten Mal die Angelrute ausgepackt, online eine Lizenz gekauft und los geht es an einen wilden Fluss. Bei all den Möglichkeiten fällt die Auswahl schwer, aber irgendwann müssen die Würfel fallen...
Schon bald die ersten kleinen Bachforellen am Haken plus bissige finnische Hechte. Die weite, unberührte Landschaft läßt einen viel zu schnell die Zeit vergessen, aber wir wollen, müssen ja noch ein paar hundert Kilometer weiter.
Wegweiser nach Murmansk machen die Nähe zu Russland befremdlich deutlich.
Noch am Abend über die Grenze nach Norwegen, mit Zöllnern die uns bitten, das Auto auszupacken. Das Tetris-Spiel beherrschen wir mittlerweile, von Tasche zu Tasche, Pilkerkoffer zu Rutenfutteral verstehen wir uns besser mit den norwegischen Beamten, tauschen Angeltipps aus.
Später Abend, der Porsanger-Fjord taucht vor uns auf, Norwegen begrüßt uns mit seiner dramatischen Schönheit aus Bergen und Tälern, Fjorden und Wäldern. Nachtlager auf einem abgelegenen Parkplatz, wieder unter dem Tarp, mit Thermarestmatte und Schlafsack. Morgens, bei einem heißen Kaffee vom Trangia, treffen wir Steffi, die mit dem Wohnmobil Ihren Mann begleitet, der wie erstaunlich viele andere hier mit dem Fahrrad bis zum Nordkapp fährt, er aber von Italien aus!
Der Weg am Donnerstag durch den äußersten Norden Norwegens ist weit und schön. Am Fluß Russelv scheuchen wir einen großen Seeadler auf, sammeln Blaubeeren, wieder Pilze. Atmen diese kühle frische Luft ein, die es nur hier oben gibt. Die Natur strahlt eine unheimliche Kraft aus und wir zuckeln nur langsam voran, die Blicke rechts und links, die Augen werden immer größer.
Unser Ziel auf dem Festland, Havoysund, erreichen wir rechtzeitig. Gut so, denn die kleine Fähre nach Rolvsoy nimmt nur 3, 4 Fahrzeuge auf. Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt, fährt eben erst am nächsten Tag. Wir gehen noch einkaufen, schlendern durch den Hafen, quatschen mit einem Angelguide.
Am Nachmittag kommt die supermoderne, jetangetriebene Fähre und bringt uns die ca. 40 Minuten rüber auf die Insel am Rande der Barentssee. Sogar kostenlos, unglaublich. Wlan, Livecams, Ledersessel, Kaffeeautomat - alles da.
Gunnarnes, der Miniatur-Fähranleger auf Rolfsoya bzw. Rolvsoy wird zielsicher angesteuert und von dort sind es nur noch 10km mit dem Auto, zum Domizil der nächsten 10 Tage, dem Tufjord. Dort liegt die gleichnamige Tufjord Brygge, Angelcamp, aber nicht nur!
Ein weiterer Steinwurf entfernt der offene Atlantik, die Barentssee, das Nordmeer. Sofort erkennen wir, weshalb uns unsere anglerische Recherche genau hierhin geführt hat: Nach nur wenigen Metern ist man im anglerischen Traumland!
Die liebevolle Begrüßung durch Siss und Rune, durch Ina, bereitet direkt Wohlbefinden. Rune führt uns durch die Anlage, erklärt genau und korrekt die Details, worauf wir achten, was wir wissen müssen. Zeigt den Heilbutt Kran (wir kriegen große Augen), die liebevoll umgestaltete und modernisierte "Alte Fischfabrik", unsere Unterkunft, die Boote, das kleine Museum, die Lagerräume, Gefriermöglichkeiten und vieles mehr. Alles ist professionell organisiert ohne zu geschäftlich zu wirken. Wir sind positiv überrascht von allem, bereits jetzt sind unsere Erwartungen was die "Infrastruktur" angeht, deutlich übertroffen.
Nach dem auspacken fallen wir todmüde ins Bett, freuen uns auf Freitag, denn gutes Wetter lässt direkt einen Angel-Testtag für Lars und mich zu!
Runes Tipps sind Gold wert! Zwei, drei Stellen zeigt er uns auf der Seekarte. Alle nur wenige Minuten von der Tufjord Brygge entfernt. Rute runter, Rute krumm. Lars und ich gucken uns verdutzt an. "So einfach?" Doch, wirklich. Wir fangen sofort die schönsten Fische, füllen die erste Fischlkiste mit herrlichen Kabeljaus, kampfstarken Köhlern und ein paar Lumbs. Rein, Pause machen, filetieren, essen.
"Heute Abend noch einen ersten Heilbutt-Versuch?" - wir sind uns wortlos einig.
In einem ruhigen Nebenarm, dem Valfjord, lassen wir unsere Köderfische runter (die kleinen Seelachse lassen sich problemlos und in beliebiger Stückzahl direkt am Tufjord-Ausgang fangen).
Wenige Minuten vergehen auf dem großen, geräumigen, sicherheit ausstrahlenden 6-Meter-Aluboot und Lars bekommt einen vehementen Biss!
Ein echter Kampf zwischen Angler und Fisch beginnt, den Lars mit behutsamer Kraft gewinnt.
Wir staunen, können unserem Glück kaum trauen: Ein großer Heilbutt kommt an die Oberfläche!
Erst mit zwei Mann am extra - stabilen Gaff angepackt, können wir den Fisch an Bord ziehen. Bereits jetzt ist alles perfekt!
Wir genießen den Tag, der in der langen Atlantikdünung mit Unmengen von Fischen angefangen und im ruhigen Nebenfjord mit dem König des Nordmeeres, dem weißen Heilbutt, aufgehört hat.
Den Heilbutt sollen wir, bei den aktuell ca. 10°C Außentemperatur, ca. 20 Stunden abhängen lassen. Wir befolgen natürlich Runes Rat, haben bereits vollstes Vertrauen zu ihm, dem einheimischen Profi.
Der Fisch schmeckt köstlich! In Butter kurz auf der Haut, dann auf der Filetseite geschmort, sanft im Backofen durchgaren lassen.
Wir laben uns an dem Fisch, legen einiges für die bald nachfolgenden Gäste zurück, frieren eine Portion für die Familie daheim ein.
Samstag zuviel Wind, Aufbruch zu den Bergseen der Insel. Rune spricht von Saiblingen und Bachforellen, Siss von Moltebeeren ("Multe" ausgesprochen, sie vertreibt die Beeren Norwegenweit), Blaubeeren, Pilzen.
Wir kommen nach einer 45-Minütigen Wanderung im Schlaraffenland an: Schnell ist der Korb voller Pilze, der Mund voller Beeren und auch Lars Angelrute biegt sich bereits. Mehrere schöne Bachforellen drillt er, ich verliere einen guten Saibling.
Abends staunen wir über das tiefrote "Fleisch" der Bergsalmoniden, beizen die Filets um die Gäste beim Frühstück mit dieser Delikatesse zu überraschen.
Sonntag wieder zuviel Wind (mit 50% Ausfalltagen im Schnitt der Sommersaison darf man hier ruhig rechnen), daher auf die ruhige Ostseite. Kleiner Gang zu malerischen Meeresbuchten, die sich in die felsige Uferlandschaft einschneiden. Türkisblaues Wasser, feiner, heller Sand. Eine Idylle! Natürlich sind wir auch hier alleine unterwegs, hier, am gefühlten Ende der Welt...
Gefangen wird von Lars nur eine kleine Scholle, gesammelt wird viel Treibgut, welches aus aller Welt hier angespült wird. Bizarre Knochen, Müll, Bojen, Muscheln, alles ist dabei, wie auf einer Schatzsuche.
Abends kommen die Gäste. Mit dem Flieger (SAS, Discovery, Eurowings und Wideroe bieten perfekte Verbindungen) bis nach Hammerfest, von dort mit der Fähre in rund 45 Minuten auf die Insel. Das klappt erstaunlich gut, unkompliziert und günstig. Unglaublich die perfekt gelöste Mobilität hier in der Einsamkeit!
Die 8 Mann lauschen unseren Angelgeschichten die wir bereits erzählen können und bereiten Ihr Gerät vor.
Montags Ausfahrt mit 3 Booten, 7 perfekt ausgestattete Nordmeer-Boote stehen den Gästen der Tufjord Brygge insgesamt zur Verfügung.
Wieder Fische in Mengen, die Laune ist gut, aber auch Seekrankheit muss verkraftet werden. Hohe Dünung und Welle gehört hier zum Tagesgeschäft.
Dorsche, Seelachse und dazwischen Schellfisch, Leng, Lumb. Schnell wird uns vor allem eines klar: Das anglerische Potential in unmittelbarer Nähe unseres Ausgangshafens ist so groß, dass wir es nicht annähernd werden ausschöpfen können. Unglaublich die Vielzahl an "Hot Spots", Strukturen, Unterwasserbergen, Plateaus, Rinnen... Unglaublich die schiere Masse an Fisch, die hier im Nordatlantik auf uns zu warten scheint...
Die nächsten Tage leben wir das Leben der Angler hier oben: Wetterberichte prüfen, Runes "Go" oder "Stop" abwarten. Angeln, erzählen, Fisch essen. Wandern, Bergseen beangeln, Küste erforschen. Immer wieder fahren wir raus, müssen aber auch mal drinbleiben. Die 50% stimmen bei uns. Dazwischen mischt sich kalter Regen, die Temperaturen bei auch hier ungewöhnlich herbstlichen 8-10°C.
Dafür aber immer wieder Angelerlebnisse vom allerfeinsten! Wer tolle Fische fangen will, Heilbutt, Kabeljau, Rotbarsch, riesige Lengs und was sonst noch alles möglich ist, eben ohne stundenlang Boot zu fahren, ist hier goldrichtig.
Die Insel ist bizarr, auf Ihre eigene Weise. Die Tufjord - Brygge Moltebeeren-Kochstation, Unterkunft für lustige wandernde Studentengruppen, mutige Fahrradfahrer, verrückte Angler, Künstler & Autoren. Ein buntes Völkchen, was hier immer wieder zusammentrifft. Kein reines "Angelcamp", nur zwei andere Angler sind während unsere Anwesenheit mit vor Ort.
Es gibt Orte, dort fühlt man sich direkt geborgen. Ganz weit Abseits von der Welt. Wer klug ist schafft es hier, sein Handy auszuschalten. Mehr innere Einkehr geht fast nicht, in direkter Verbindungen mit dem tiefblauen, glasklaren Atlantik, der hier alles bestimmt.
Wir fangen schöne Heilbutts und auch mir geht ein 1.50m Fisch an den Haken, über 30 Minuten drille ich den Fisch. Am Ende entscheiden wir uns, den Fisch außenbords abzuhaken. Zu groß, zu viel für unsere vollen Fischkisten, zu mächtig für die weiteren Abendessen in geselliger Runde zu zehnt.
Sonntags, nach einer guten Woche, holt die "Düsen-Fähre" die 8 Angler wieder ab, Richtung Hammerfest. Wenige Stunden später kommt sie wieder, fast hätte ich damit gerechnet, dass sich ein blinder Passagier an Bord versteckt hat, um doch noch auf Rolvsoya zu bleiben, vielleicht einer der 70 Einwohner zu werden.
Lars und mich bringt die "Hollendaren" wieder nach Havoysund und wir starten Teil 2 unseres großen "Roadtrips", die nordnorwegische Küste entlang bis Skibotn, von dort über die E8, die Nordlichtroute ins innere Skandinaviens.
Vorher die erste Übernachtung am Oksfjord, direkt am Wasser. Am Fiskelva werden bereits tote Buckellachse ins Meer gespült, die Möwen und Krähen können kaum noch fliegen. Wir fangen keinen Buckellachs mehr, vielleicht sind wir ein paar Tage zu spät. Können aber stark angeschlagene Fische auf dem Kiesbett des Flusses stehen sehen.
Die Norweger betrachten die Ausbreitung dieser invasiven Art sehr kritisch, mit großer Sorge. Was wird aus dem hiesigen Ökosystem nun werden?
Montagmorgens ist schnell der erste Seelachs an der Angel, aber bei einem Kaffee am Fjordufer beschließen wir, noch etwas weiterzufahren. So landen wir unverhofft am Rotsund und dem gleichnamigen Fluss. Kaufen wieder eine Angelkarte bei einem netten Norweger, der uns auch gleich eine "Lachshütte" zeigt. Oh ja, hier übernachten wir, am Lagerfeuer, direkt am Gletscherspeisten, eiskalten Lachsfluss. Die Rute immer neben dem Schlafsack liegend!
Lars zeigt wieder sein Händchen für Salmoniden, fängt mehrere kleinere Meerforellen, hat vielleicht sogar einen dicken Lachs am Haken. Der Abend ist perfekt!
Dienstag geht die Reise weiter, auch hier oben ist Norwegen traumhaft schön, die Lyngenalpen begeistern uns. Doch wir müssen noch weiter, biegen in das Landesinnere ab, wollen unbedingt noch eine Nacht an der schwedischen Ostküste verbringen. Mit mal 80, mal 90, mal 100 km/h gleiten wir über die Straßen, Rentiere, Flüsse, Wälder, Berge, Wasserfälle überall. Nur sehr wenige Menschen, auch gut.
Ein traumhaft gelegener Shelter-Platz direkt am Meer (über diese offizielle KARTE kann man alles finden) wird von uns angesteuert, glasklarer Sternenhimmel und Meeresrauschen begleiten uns in den Schlaf, der Wecker wird auf 5 Uhr gestellt, vielleicht ist ja noch Zeit für ein Wurf mit dem Blinker?
Lars schafft es, ich koche Kaffee und genieße das kühle Nass in einer einsamen Bucht.
Weiter geht die Reise, auf dem Rückweg immerhin 2000km bis Göteborg. Mittagessen in einem der schwedischen "Diner", leckerer Hamburger, Salat und Kaffee, begutachtet von ausgestopften Braunbären.
Am Abend erreichen wir Göteborg!
Die Stena Line Fähre nimmt uns auf, wir genießen eine Dusche, frische Klamotten, das reichhaltige Büffet und ein kaltes Bier.
Donnerstag in Kiel, Rückfahrt durch Deutschland, wieder daheim nach rund 7000 Kilometern mit Auto & Fähre. Alles gut gegangen, Gott sei Dank...
Wir werden noch lange an jedes Detail der Reise denken, an die Fische, die wir gefangen haben, den Atlantik und seiner Kraft und Weite, an die vielen besonderen Menschen, die wir getroffen haben.
Danke, liebe Gäste, lieber Lars, liebe Menschen auf Rolvsoy, es war unvergeßlich, ich bin sehr dankbar, dass ich diese Reise erleben durfte!
Petri, Euer
FELIX
PS: Wer nun auch mal diese besondere Insel am Nordmeer erleben möchte, dem sei eine direkte Buchung bei Siss & Rune Hansen, den Besitzern der Tufjord Brygge ( https://www.tufjordbrygge.com/ ), sehr empfohlen. Ohne Umwege, Vermittler, Reiseveranstalter. Tut mir nur einen Gefallen: Grüßt unbedingt diese beiden sehr netten, herzlichen Menschen von mir!
Ich habe einiges an Material, Bleie, Pilker, sperrige Ruten, vorsichtshalber direkt im dafür vorgesehenen Lagerraum gebunkert, hoffentlich komme ich nämlich bald wieder...
Wo ist der Tufjord auf Rolvsoya? Googlemaps - Link: https://maps.app.goo.gl/8xuLZWvpxCncGykx5
Kleine geräuchterte Maränen, Zanderterrine, Heringsvariationen - das Finnlines Buffet auf der Finnmaid sucht seinesgleichen - was für ein toller Einstieg für uns!
Hechtschwarm in Finnland, welchen Fisch wir wohl im nahe gelegenen Fluss gefangen haben??
Am Polarkreis - eine besondere Wegmarke.
Stoisch, gelassen. Die Rentiere begleiten uns.
Arktisch anmutende Fjorde, Rentiere auf den Wiesen. Natur pur!
Pilze überall, in Mengen! Bereicherung unseres Speiseplans...
Ein echter, wilder Lachsfluss. Sekunden vor dem Foto noch einen unheimlich großen Seeadler entdeckt...
Ankunft auf der Insel, am Tufjord, unsere Unterkunft. DIREKT am offenen Atlantik, der Barentssee!
Wir machen große Augen bei unserer Ankunft: Ein Heilbutt - Kran! (...und wußten noch nicht, dass wir ihn kurz darauf brauchen würden)
Nach wenigen Minuten angeln, als unbedarfte Neulinge in diesem Revier, volle Fischkisten.
Prächtige Dorsche, echte Kabeljau des Nordmeeres, stürzen sich auf unsere Köder!
Großleng für Matze, "Beifang" beim Rotbarschangeln.
Lecker, spannend, interessant. Das Angeln auf Rotbarsch geht vor der Haustür prima, auch für uns "Unerfahrene" in diesem Revier.
Wir können unser Glück kaum fassen! Lars mit Butt ü1.50m direkt beim ersten Versuch, unweit der Tufjord Brygge, unglaublich...
Und mir geht ein paar Tage später auch noch ein kapitaler Heilbutt an den Haken, mein Anglertraum geht in Erfüllung!
Die Butts hier lassen sich sogar die großen Trollkrabben schmecken!
Lengfisch, 1.35m - beim nächsten Mal versuchen wir es gezielt auf diese großen Räuber, das Potential ist riesig!
Die Nordmeer - Dorsche sind schnittige Räuber des offenen Meeres
Angeln im letzten "Büchsenlicht", aber richtig dunkel wurde es im August noch nicht hier oben.
Unvermutet schöne Sandstrände, türkisblaues Wasser, menschenleere Weite.
Der Valfjord, einer von mehreren Meeresarmen, die in die Küstenlandschaft der Insel Rolfsoya einschneiden
Umgeben von Wasser, geschützt durch Felsen, am kleinen Tufjord: Unsere Unterkunft und Ausgangspunkt für Angelexpeditionen.
Vieles dreht sich hier um die Moltebeeren, Siss hat auch eine eigene Internetseite zu dem Thema: https://molta.no/
Professionelle Bootsflotte für die Angler: GeMi 600 Boote mit Garmin Echomap & 75 bzw. 80 PS Außenbordern / https://gemiboats.com/en/
Zu jeder Unterkunft gehört ein eigener Lager- und Gefrierraum. Eine tolle Lösung für die Angler!
Apartments, Ferienwohnungen, Häuser... Mehr als 20 Personen können komfortabel in der Tufjord Brygge unterkommen, direkt am Wasser.
Museum, Pub, Dachboden mit Zelten, Büro, Lager, Gastroküche, Galerie, Speisesaal ... - die Tufjord Brygge ist viel mehr als "nur" Anglercamp!
Die Gäste finden eine behagliche, ruhige Atmosphäre, unverhofft vielfältig.
Dutzende Bergseen mit wilden Bachforellen und Saiblingen laden zu einer Wandertour mit Angelrute ein. Rune verkauft für nur wenige Euro die Angelkarten.
Eine Delikatesse, diese Salmoniden aus den Bergseen!
Fische, Fische ohne Ende! Mit Pilker und Gummimakk lassen sich jede Menge Meeresräuber fangen.
Ein "Kleiner". Heilbutt auf ganzen Seelachs, das funktionierte!
Unsere Nachbarn waren auch erfolgreich, da konnten wir unseren Butt gleich daneben hängen. Im geräumigen Filetierhaus wartete die Beute dann auf die Weiterverarbeitung.
Logisch: Das Angelgerät sollte von der Rute bis zum Haken perfekt sein, in allerhöchster Qualität. Seit längerem schwöre ich dabei auf die Ruten des Premium-Herstellers SPORTEX
Wer hier angelt, im bewegten Nordmeer, muss mit hoher, langer Dünung rechnen. Ein echtes Abenteuer!
Eine menschlich tolle Truppe! Kein Gemurre, keine Diskussionen, einfach ein gutes Zusammenleben und Erleben. Danke Euch!
Gunnarnes auf Rolvsoy, Abschied von der Insel, leider...
Viele tote Buckellachse im Norden Norwegens. Ein besonderer Anblick! Diese invasive Art wird die Natur ganz schön beschäftigen.
Letzte Übernachtung in Skandinavien, auf einem der vielen tollen Shelterplätze. Morgens Angeln und Schwimmen in der Ostsee.